Aktuelles aus 2016

 
 
21. Dezember 2016
 
In der Stille und Geduld des WintersEngelwurz
liegt die Kraft für das Neue
 (© Monika Minder)
 
 
Allen Besuchern meiner Seite wünsche ich ein ruhiges, erholsames Weihnachtsfest sowie Gesundheit im Neuen Jahr und Zeit für viele schöne Augenblicke in der Natur!!! 
 
Unterschrift 
 
 
 
 
 
 
5. Dezember 2016
 
Bucheckern – essbare Früchte des Waldes
Bucheggern1
Bucheckern sind die Früchte der Rotbuche =(lat. Fagus sylvatica). Weil das Jahr 2016  besonders ertragreich war findet man, solange noch kein Schnee liegt, schnell einige Hände voll davon. Und die Mühe des Sammelns und Entkernens lohnt sich, den Bucheckern schmecken ausgesprochen gut.
Bucheckern sollten immer angeröstet oder mit heißem Wasser überbrüht werden. Aufgrund der Oxalsäure und Saponine können sie in rohem Zustand, ab ca. 50 Stück,  unbekömmlich wirken.Bucheggern
 
Rohe Bucheckern lassen sich am besten Schälen indem man sie mit heißem Wasser überbrüht und dann mit Hilfe eines kleinen Messers schält. Die braune Haut die die Nuss umgibt kann mitgegessen werden, wobei sie beim Rösten meist von selbst abfällt.
Verwendung in der Ernährung:
Schon des Öfteren wurde mir von Teilnehmern meiner Wanderungen berichtet, dass sie in ihrer Kindheit noch Bucheckern sammeln „mussten“! Es ist also noch nicht allzu lange her, dass Bucheckern noch reichlich in der Ernährung verwendet wurden.
Verwendet wurden sie vor allem zur Gewinnung von Öl(gepresst), zur Streckung von Mehl(gemahlen), zum Kochen und Backen, als auch als Kaffee-Ersatz!
Ich habe sie in einer heißen Pfanne ohne Fett geröstet und leicht gesalzen! Nach dem auskühlen, habe ich sie in ein Glas gefüllt, wo sie gut haltbar bleiben. 
Außerdem sind Bucheckern eine interessante und nussige Knabberei und nicht alltäglich!!!   
 
 
 
 
21. November 2016
 
Hagebutten-Ernte 2016
 
Hagebuttenkorb
Durch den frühen und mehrmaligen Frost Anfang November wurden die Hagebutten heuer besonders weich und süß! Es sind alle möglichen Wildrosen Arten essbar, die „Hagebutten“ bilden. Mit der Hagebuttenernte schließe ich „dankend“ meine Wildobsternte in diesem Jahr ab! 
 
Verarbeitung:
Um am schonendsten und einfachsten an das Vitamin-C reiche Mus zu kommen, ist es am besten man verwendet eine Fruchtpresse mit Handkurbel. Zu sehen auf dem Foto im Bericht Juli „Sommerzeit-Erntezeit“! Das gewonnene Mus habe ich zu Fruchtaufstrich weiterverarbeitet und einen Teil für Suppen, Smoothies, Eis und Nachspeisen eingefroren. Den Rest kann man für Tee trocknen oder zu Hagebutten Wein vergären lassen.
 
Hagebutten-GebäckHagebuttenkeks2
 
150 g Dinkelweißmehl
150 g Butter
3 EL Wein oder Most 
1 Msp Salz
Hagebuttenmarmelade oder frisches Mus zum Füllen
Staubzucker zum Bestreuen
 
Die Butter wird in kleinen Würfeln auf einem Brett in das Mehl eingeschnitten und dann mit den Fingern fein abgebröselt. Die restlichen Zutaten dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie einschlagen und circa 30 Minuten an einem kühlen Ort ruhen lassen. Das Backrohr auf 180 °C vorheizen. Den Teig ungefähr 4 mm dick ausrollen und Kreise (ca. 5-6 cm Durchmesser) ausstechen. Den Rand dünn mit Eiweiß bestreichen, mit Hagebuttenmus füllen und zu Halbmonden zusammenklappen. Danach den Rand leicht andrücken und die Halbmonde auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kekse ungefähr 10-15 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.
 
 
 
 
28. September 2016
 
„Fest der Volkskultur“ 2016 in OberwangFest d Volkskultur 2
 
Bei wunderschönem Herbstwetter fand von 23. bis 25. September 2016 bei uns in Oberwang das „Fest der Volkskultur“ statt. 
 
Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, auf die Vielfalt volkskultureller Arbeit in Oberösterreich aufmerksam zu machen, aber auch neue Wege, wie sich Volkskultur heute präsentiert, aufzuzeigen. Ein Markenzeichen der Volkskultur ist – neben der Vielfalt der Arbeitsbereiche und Themenfelder – die Ehrenamtlichkeit! Sie prägt die Arbeit in den Vereinen und Verbänden. In diesem Sinne ist das Fest der Volkskultur auch ein Signal dafür, wie ehrenamtliche Arbeit das Leben in unserem Land bereichert und trägt. 
 
Meine Kollegin Helga und ich präsentierten mit unserem Stand „Wildkräuter-Erlebnis“ die Vielfalt der Natur und freuten uns über die vielen interessierten Besucher an diesem schönen Herbstwochenende!
 
Fest d VolkskulturFest d Volkskultur 1 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
11. September 2016
 
Rühr mich nicht an !!!! – Springkräuter spingkrbiene
 
Das Indische oder Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) ist ein Neophyt, das heißt ein „Einwanderer“! Es ist eine einjährige Pflanze, die in kürzester Zeit Wuchshöhen von über zwei Meter erreichen und so andere Pflanzen schnell überdecken kann. Die ursprüngliche Heimat ist der indische Kontinent, Himalaja (Name)!
Die Blüten sind reich an stark zuckerhaltigem Nektar und sind deshalb sehr attraktiv für einige Insekten. Sie werden vor allem durch Honigbienen, aber auch durch Hummeln bestäubt.
 
Verwendung in der Ernährung:
Man sollte die grünen Pflanzenteile der Springkräuter nicht roh und nicht in großen Mengen essen,  da sie stark Butbrospringsamabführend und harntreibend wirken.
Die wunderschönen Blüten schmecken allerdings mild süßlich und können als essbare Dekoration für Salate, Aufstriche und Butterbrote verwendet werden.
Die reifen Früchte springen bei Berührung sofort auf und die Stecknadelkopf großen Samen werden weit hinausgeschleudert! Diese sind aber, wenn man sie vorsichtig pflückt, eine besondere Delikatesse!  Sie schmecken nussig und können roh gegessen werden! Die jüngeren weißen Samen schmecken besser, als die bereits ausgereiften schwarzen Samen!
Bachblüte – Impatiens:
Edward Bach (1886- 1936) war ein englischer Arzt und der Erfinder der Bach-Blütentherapie!
Er setzte die Pflanze wie folgt ein: 
Die Impatiens-Essenz ist bei allen Arten von Unruhe nützlich. Zum Beispiel bei nervöser Gespanntheit vor wichtigen Terminen, Hektik bei Zeitdruck, nervösem Juckreiz, Zittern oder Überreiztheit. Sie fördert Geduld, Besonnenheit, Umsicht, Gründlichkeit, hilft, den eigenen Rhythmus zu entwickeln oder zu bewahren, wenn man unter zeitlich bedrängenden Umständen leben muss. 
 
 
 
 
28. August 2016
 
Mittlerer WeinschwärmerSchmetraupe
 
Vor kurzem habe ich diese wunderschöne – aber doch sehr bedrohliche – Raupe auf einem Weidenröschen entdeckt! 
Es handelt sich um die Raupe des „Mittleren Weinschwärmers“! Bei Bedrohung ahmt die Raupe die Bewegungen einer Schlange nach, indem sie ihr Vorderteil mit den Augenflecken nach links und rechts wendet.
Die nachtaktiven Falter fliegen Blüten zum Nektarsaugen an, man kann sie oft Kolibri artig im Schwirrflug vor Blüten stehend beobachten.
 
 
 
 
 
 
 
 
30. Juli 2016
 
„Köstliche Wiesenaromen“KKHSu
 
Ein strahlend schöner Sommertag machte den Wildkräuter-Kochkurs für alle Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Aromen der gesammelten Wildkräuter, wie Echter Dost,  Wilde Möhre, Schafgarbe, Giersch, Bärlauchwurzeln, usw. kamen in unserem Hüttenschmaus besonders gut zur Geltung!
 
 
Gemeinsam haben wir mit viel Freude und guter Laune KKHTeilnfolgende Schmankerl gekocht:
 
„KNACKIGER COUSCOUSSALAT“
mit Giersch und Kohldistel
„KNUSPRIGE ROGGENFLADEN“
mit Wilde Möhre Samen, Bärlauchwurzeln, Dostblüten
„GEFÜLLTE BEINWELLRÖLLCHEN“
mit Schafgarbe
 „FRUCHTIGER SOMMERSALAT“Cousal
mit Spitzwegerich und Giersch
„PIKANTE WILDGEMÜSELAIBERL“
mit Wiesenbärenklau und Kohldistel
 
und als besonders sommerliche Erfrischung gab es noch einen selbst gemachten HOLLERSEKT!
 
 
 
 
 
 
 
 
18. Juli 2016
 
Sommerzeit – Erntezeit – Einmachzeit
Himb1
Jetzt ist es Zeit, Wildkräuter, Samen  und Beeren für den Wintervorrat zu sammeln!!
 
Mit den selbst hergestellten Produkten aus wild wachsenden Köstlichkeiten der Natur haben wir nicht nur einen gesunden Wintervorrat, sondern jederzeit auch ein persönliches Geschenk für liebe Freunde!
 
Anfang Juli beginnt die Beeren bzw. Wildfrüchte Sammelzeit, die bis in den Dezember (Hagebutten) dauert! Wer keinen eigenen Garten hat, muss nicht Himbauf diese Köstlichkeiten verzichten! Wildfrüchte kann man in Waldlichtungen, entlang von Waldwegen, Hecken und auf Almen sammeln!!
 
Ich verarbeite diese Früchte immer mit meiner Frucht- bzw. Beerenpresse!!  Dies hat den Vorteil, dass unliebsame Bewohner und die Kerne entfernt werden! 
 
Himbeeressig
250 g Himbeeren
Oder Reste vom Entsaften
½  l Rot-oder Weißweinessig
 
Himbeeren und Essig gut miteinander mischen und ca.  3 Wochen zugedeckt im Kühlschrank stehen lassen.
Danach abseihen und in saubere Flaschen abfüllen!
 
 
 
 
6. Juli 2016
 
Wildkräuter sammeln und aufbewahren
WiKuem
Wildkräuter und Blüten sollten zur Zeit ihres höchsten Gehalts an Wirkstoffen gesammelt werden!
Jetzt im Sommer ist die Hauptsammelzeit der „Kräuter“ also der oberen Triebe mitsamt der Blüte!  Auch die ersten Samen, wie auf dem Foto zu sehen, vom Wiesen Kümmel (Carum carvi L.) sind jetzt schon reif!
Kräuter, die getrocknet werden, dürfen vorher nicht gewaschen werden (nur Wurzeln)! Am besten die Blätter frisch von den Stängeln streifen oder schneiden. Ich lege die Pflanzen in flache Schachteln auf meinen dunklen verarbDachboden. Wer keinen Dachboden hat, kann auch luftig, trocken, schattig und staubfrei auf dem Balkon oder im Zimmer trocknen! Die Pflanzen sollten unter 40 C° möglichst schnell, d.h. in 3-5 Tagen „bruchtrocken“ sein!  
Aufbewahren - Erst wenn die Pflanzen „strohtrocken“ sind, werden sie am besten in Glasgefäße gefüllt und ganz dunkel in einem trockenen kühlen Raum (Keller) gelagert!  Man kann sie auch in Papiersäcke geben und diese dann in Holzkisten oder Weißblechdosen lagern!  
Weiterverwendung – die getrockneten Pflanzen können
als Tee 
zum Würzen beim Kochen 
zu verschiedenen Kräutersalzen 
zu Tinkturen oder zu Salben 
als Badezusatz
für Liköre und Schnäpse 
zum Räuchern
 
und vielem mehr verwendet werden!
 
 
 
18. Juni 2016
 
Wildkräuterkochen in der HütteHKo
 
Menü „Wald und Wiesenschmaus“
Hollereistee
Spitzwegerich-Pesto mit Tomaten
Gefüllte Beinwellblätter
Wildes Kräuterfladenbrot
Grüne Kartoffelknöderl mit Parmesan und würzigem  Bärenklau-Distel-Tomatensalat
Holundersorbet mit Walderdbeeren
Schnapserl 
 
 
 
 
 
HKo4HKo3
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
15. Juni 2016
 
Große Klette  (Arctium lappa)Klette
 
Wildpflanzenstängel
 
Viele Triebe, Blattstängel und Stiele unserer Wildpflanzen sind essbar und schmecken oft viel würziger als so manches Kulturgemüse und vor allem haben sie mehr Inhaltsstoffe!
 
Ergiebig und nicht bitter sind die Blatt-und Blütenstängel beispielsweise von folgenden Pflanzen:
Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium), Disteln (Carduus), Kratzdiesteln (Cirsium) vor allem die Acker-Kratzdiesel  (Cirsium arvense), Gänsedisteln (Sonchus), Kletten (Arctium)Gemreis KletBklau
Die Ernte kann nur bis kurz vor der Blüte erfolgen, später verholzen die Stängel und sind nicht mehr
genießbar!  Die Stängel müssen außerdem vor dem Zubereiten von den groben Fasern befreit werden, wie beim Rhabarber!!
Die geschälten Stängel kann man als vitaminreiche Rohkost knabbern!  Sehr lecker schmecken sie in Scheiben geschnitten und mit Tomaten und Jungzwiebel als Salat serviert! Oder als gedämpftes Gemüse, in Bratlingen, Eintöpfen, Eierspeisen oder in Smoothies!  Man kann die Stängel auch in Essig-oder Salzmarinade einlegen und diese dann wie oben erwähnt weiter verwenden!!
 
Gemüsereis mit Kletten-Bärenklaustängel     
 
  
 
 
20. Mai 2016
 
Blumenmonat MAIMaiblumen
 
„Glücklich ist der Mensch der es versteht, aus den Blumen in Reichweite einen Strauß zu binden “
(Indianische Weisheit)
 
Wildblumen –Essbare Blüten viele uns bekannte Blüten sehen nicht nur gut aus, man kann sie auch essen! Sie sind eine wunderschöne und köstliche Bereicherung für die Küche!
Im Blütenemonat Mai findet man vor allem folgende Blüten die als essbare Dekoration verwendet werden können: z.B. Bärlauchblüten, Rote Lichtnelke, Hornklee, Vergissmeinnicht, Vogelwicke, Wiesenbocksbart, Gundelrebe, Glockenblumen, Wiesenklee, Goldnessel, Gefleckte Taubnessel uvm. 
 
 
 
1. Mai 2016
 
Waldmeisterbowle
  
Ein erfrischendes Getränk für alle Anlässe im Frühling   -  z.B.Muttertag  !Waldmeisterbowle
 
Zutaten
3 g oder ca. 13-15 Waldmeister-Pflanzen
1 Liter  Weißwein
1 Flasche Sekt eingekühlt
1 Bio-Zitrone
Waldmeistersirup
Erdbeeren
 
Zubereitung
Den Waldmeister über Nacht welken lassen.
Einen 1/2l  Wein in ein Bowlenglas geben und das Waldmeisterbüscherl so in das Gefäß hängen, dass die Enden der Stängel aus dem Wein ragen, mindestens 3 Stunden oder am besten über Nacht ziehen lassen. Dann, denn restlichen Wein, und Zitronensaft nach Geschmack, dazugeben und evtl. mit etwas Waldmeistersirup süßen! Die Bowle mit dem gut gekühlten Sekt aufgießen und mit frischen Erdbeerstückchen und Blüten, z.B. Vergissmeinnicht, Ehrenpreisblüten…servieren.
 
 
 
16. April 2016
 
1. Wildkräuterkochkurs 2016
 
 
W i l d k r ä u t e r m e n üErklaerung
 
„Jung, grün und knackig“
 
 
Traubenkirschen-Prosecco 
und „Frühlings-Smussi“
 
*
 
Wilde-Kräutlsuppe mit 
gerösteten Bärlauch-Brotwürferl 
 
*HirselmEi
 
Bärlauch-Paprika-Terrine
Fruchtiger Wildblätter-Salat mit Frühlingsblüten
Wiesenstangerl
 
*
 
Wildspargel-Buchweizen-Leibchen 
mit Wachtelspiegelei und Sauerampfer-Dip
 
*VorspTerine
 
Topfen-Törtchen mit Japanischem Knöterich
und Knöterich-Kompott
 
*
 
Sirup und Schnapserl
 
*
 
Mitbringsel  : „Wildkresse-Senf“
 
 
 
7. April 2016
 
Verzuckerte Frühlingsblütenverzuckerte Blten 4
 
1 Eiweiß
Backzucker
Pinsel 
Essbare Blüten: Schlüsselblumen, Veilchen, Lungenkraut, Gänseblümchen, Vergissmeinnicht, Rosenblätter.....
 
Das Eiklar leicht mit einer Gabel verschlagen. Jede Blüte mit einem feinen Pinsel hinten und vorne bestreichen und mit Backzucker bestreuen. Auf Backpapier über Nacht trocknen und in dunklen luftdichten Behältern aufbewahren! 
 
 
 
 
8. März 2016
 
Fichtenzapfenrüblinge (STROBILURUS ESCULENTUS)  Fichtenzapfenrbling
 
Wer meine Seite „Aktuelles“ besucht, hat sicher schon bemerkt, dass mich Pilze sehr interessieren und faszinieren!
Gestern habe ich im Wald jede Menge frische Fichtenzapfenrüblinge gefunden! 
Als Vorspeise habe ich damit heute „Polentablumen mit Fichtenzapfenrüblingen“ gemacht, siehe Foto!
 
Genaueres zu Pilzen bzw. zum Fichenzapfenrübling findet ihr auf der Seite: www.123pilze.de  die ich sehr empfehlen kann.
Polentablten m Fizar
 
Herr Wolfgang Bachmeier und Frau Herta Haimerl aus Passau betreiben diese Seite mit sehr viel Engagement und Liebe!  
Ich habe sie letztes Jahr bei einem Pilzseminar persönlich kennengelernt und war sehr beeindruckt.
Hier noch ein sehr informativer Forum-Beitrag meiner pilzbegeisterten Freundin Roswitha zur Verwechslungsmöglichkeit des Fichtenzapfenrüblings: http://www.123pilze.de/000Forum/showthread.php?tid=4718
 
 
 
 
 
 
22. Februar 2016
 
BärlauchpestoBrlauchpesto
 
100 g Bärlauch
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Parmesan
Ca. 5 g Salz 
Bio Olivenöl je nach Festigkeit 
 
Den trockenen Bärlauch mit einem Wiegemesser sehr fein hacken! Nüsse und Käse fein reiben und mit dem Bärlauch, Olivenöl und Salz vermengen!
 
 
 
14. Februar 2016 
 
Gefleckter Aronstab 
Ahronstab
(Arum maculatum)
 
Der Aronstab steht unter Naturschutz!
 
Vorsicht beim Bärlauch sammeln mit der Schere!
 
Jetzt im Februar kann man in den feuchten Auwäldern und Waldrändern schon die Blätter des gefleckten Aronstabs finden! Eigentlich kommt er bereits vor dem Bärlauch aus der Erde!
Alle Teile der Pflanze, auch die roten Beeren, sind giftig!
Er enthält in großen Mengen Caliumoxalat und den Scharfstoff Aroin. 
Eine Vergiftung bei innerer Aufnahme zeigt sich durch Entzündungen der Mundschleimhäute und Anschwellen der Lippen. Auf der Zunge und im Rachen kommt es zu schmerzhaftem Brennen. 
 
 
Interessant ist die Befruchtung der Pflanze:
Der grünlich gelbe Blütenstand ist eine „Kesselfalle für Insekten“.
Der Aronstab Ahronstab blverbreitet am Abend einen ziemlich abstoßenden Harngeruch und lockt somit Insekten an.  Diese "gehen in die Falle“ und werden von einem Haarkranz am wegfliegen gehindert. Die Pflanze wird von den mitgebrachten Pollen der Insekten bestäubt und diese wiederrum werden von einem Sekret der Narben des Aronstabes versorgt. Sobald dies geschehen ist welkt der Haarkranz und die Insekten gelangen wieder ins Freie. Sehr bald nach der Befruchtung entwickeln sich dann die rot-orangen Beeren!
 
Anwendung in der Homöopathie:
Das Homoöpathikum ARUM ist sehr beliebt bei Mundschleimhautentzündung, Schnupfen, Nasen- und Rachenkatarrhen, Mumps, Scharlach und Masern. Auch für Menschen deren Stimme sehr beansprucht wird. 
 
 
 
 
 
 
2. Februar 2016
 
 
Schneerose, Christrose, Nieswurz  (Helleborus niger)Schneero
 
Familie der Hahnenfußgewächse
 
Rund um den Fuschlsee (Kalkgebiet) im Buchenmischwald wachsen und blühen derzeit die wunderschönen Schneerosen.
Schneerosen sind in allen Pflanzenteilen giftig, vor allem aber der Wurzelstock, und  sie stehen unter Naturschutz!
Früher waren sie hochgeschätzte Pflanzen und man heilte damit viele Krankheiten bei Tieren und Menschen. Das Pulver der Wurzel wurde früher als Niespulver verwendet, daher der Name Nieswurz. 
Das homöopathische Mittel „Helleborus“ wird bei Krampfzuständen, Gehirnhautentzündung, Nieren-und Herzkrankheiten uvm. eingesetzt!
Jetzt im Februar bieten die wunderschönen weißen Blüten der Schneerosen den ersten Insekten bereits Nahrung und vor allem erfreuen sie unser Herz!
 
  
 
Ein gesundes und zufriedenes Neues Jahr wünscht Euch
 
Unterschrift